Ablauf & Formate

Nach dem ersten Schritt

Wie eine Begleitung abläuft


Das erste Telefonat

Etwa zwanzig Minuten. Kostenfrei. Sie erzählen, was Sie hergeführt hat, ich erkläre, wie ich arbeite, und wir schauen, ob es passt.


Das erste Gespräch
Der weitere Verlauf

Wir nehmen uns eine Stunde Zeit. Sie bestimmen, worüber wir sprechen. Am Ende überlegen wir gemeinsam, ob und wie es weitergeht.


Es gibt kein Paket und kein Abonnement. Nach jedem Termin entscheiden Sie neu. Erfahrungsgemäß sind es fünf bis zehn Gespräche, anfangs im Abstand von ein bis zwei Wochen, später in größeren Abständen. Manche kommen ein einziges Mal. Manche melden sich nach einem halben Jahr noch einmal, wenn ein Jahrestag ansteht. Auch das ist in Ordnung.


In welcher Form

Im Raum

Eine Stunde in einem ruhigen Raum in [Ort]. Für alle, die einen geschützten Rahmen brauchen und nicht gesehen werden wollen.

Am Bildschirm oder am Telefon

Wenn der Weg zu weit ist, wenn Sie schlecht aus dem Haus kommen oder wenn Ihnen die Vorstellung, sich gegenüberzusitzen, zu viel ist.

In der Gruppe

Ein paar Mal im Jahr biete ich eine offene Gesprächsgruppe an: Kein Programm, keine Übungen — ein Kreis von Menschen, die einander nichts erklären müssen. Für viele ist das die Erleichterung, auf die sie am wenigsten gefasst waren.

An Jahrestagen

Wenn Sie sich zum ersten Todestag, zum Geburtstag oder zu einem anderen Datum etwas wünschen, das den Tag hält: eine kleine Form, ein Ort, ein paar Worte. Das können wir gemeinsam vorbereiten und, wenn Sie möchten, gemeinsam begehen.

Im Gehen

Manches lässt sich im Gehen leichter sagen als im Sitzen — vor allem, wenn man einander nicht die ganze Zeit ansehen muss. Wir laufen eine ruhige Strecke [in der Umgebung von …], etwa eine Stunde, in Ihrem Tempo. Bei jedem Wetter außer Sturm.

Zu zweit oder als Familie

Nach einem Todesfall trauert jeder anders — und oft trauert man aneinander vorbei. Der eine will reden, die andere will Ruhe. In einem gemeinsamen Gespräch lässt sich manchmal wieder ein Zugang finden.

Abende zum Austausch

Offene Abende zu einem Thema, das viele beschäftigt — das erste Weihnachten ohne, der Umgang mit dem Umfeld, die Frage, was mit den Sachen passiert. Ohne Verpflichtung, ohne Vortrag. Wir sitzen zusammen und reden.

Vertraulichkeit

Alles, was Sie mir erzählen, bleibt bei mir. Ich gebe nichts weiter — nicht an Angehörige, nicht an Ärzte, nicht an Bestattungshäuser.

Ehrlich gesagt gehört dazu auch: Anders als Ärztinnen, Psychotherapeuten oder Anwältinnen unterliegen Trauerbegleitende keiner strafrechtlichen Schweigepflicht und haben vor Gericht kein Zeugnisverweigerungsrecht. Meine Verschwiegenheit ist eine vertragliche Zusage und eine Frage der Haltung — aber sie steht rechtlich auf einem anderen Fundament. Das sollten Sie wissen, bevor Sie mir etwas anvertrauen.

Wenn Sie zuvor bei mir eine Trauerrede beauftragt haben: Was Sie mir damals über den verstorbenen Menschen und über Ihre Familie erzählt haben, wurde für die Rede erhoben. Für die Begleitung schließen wir eine eigene Vereinbarung, und Sie entscheiden ausdrücklich, ob ich das Frühere mitverwenden darf oder ob wir bei null anfangen. Manche wollen genau das.

Ein erstes Telefonat, um zu schauen, ob es passt

Etwa zwanzig Minuten. Kostenfrei. Sie erzählen so viel oder so wenig, wie Sie möchten.