Für die Zeit nach dem Abschied
Rems-Murr-Kreis · Raum Stuttgart · online
Die Trauerfeier ist vorbei. Die Karten sind beantwortet, die Behörden haben, was sie brauchen, der Schrank ist vielleicht schon leer. Und die Wohnung ist still.
In den ersten Wochen tragen einen die Aufgaben. Es gibt so viel zu regeln, dass für das Eigentliche kein Platxz ist. Dann kehren die anderen in ihren Alltag zurück, das Telefon wird leiser, und irgendwann fragt niemand mehr. Oft beginnt genau dann das, worauf niemand vorbereitet ist.
Trauerbegleitung ist ein Raum für diese Zeit.
Ist das was für mich? →
Von Grau bis Kunterbunt
Trauer ist nicht schwarz. Sie ist grau an den meisten Tagen. Und dann ist sie plötzlich wütend, erschöpft, zärtlich, gleichgültig — und manchmal, mitten drin, kunterbunt. Ein Lachen über einen Satz, den nur Sie beide verstanden haben. Ein Nachmittag, an dem es einfach geht.
Das „bis“ ist keine Strecke, die Sie zurücklegen müssen. Es ist die Spanne, in der sich Trauer bewegt, oft an einem einzigen Tag.
Hier hat alles davon Platz. Auch das Bunte. Und besonders das, was sich nicht gehört.
Vielleicht erkennen Sie sich hier wieder
Fast alle sagen im ersten Telefonat denselben Satz: Ich weiß nicht, ob das bei mir überhaupt schlimm genug ist.
Es muss nicht schlimm genug sein. Es reicht, dass es Ihnen zu viel ist.
Der Tod liegt Monate zurück, und es wird nicht leichter, sondern schwerer.
Ihr Umfeld hat aufgehört zu fragen. Sie antworten auf „Wie geht’s?“ mit „Ganz gut“, weil die Wahrheit zu lang wäre.
Sie trauern anders, als Sie gedacht hätten. Wütend. Oder erleichtert. Oder gar nicht. Und Sie schämen sich dafür.
Die Beziehung war schwierig, und jetzt sind Sie mit allem allein, was ungeklärt geblieben ist.
Ein Jahrestag steht bevor, oder das erste Weihnachten, und Sie merken schon Wochen vorher, wie sich alles zusammenzieht.
Ein erstes Telefonat, um zu schauen, ob es passt
Bevor irgendetwas beginnt, telefonieren wir etwa zwanzig Minuten miteinander. Sie erzählen so viel oder so wenig, wie Sie möchten. Wir schauen, ob Sie sich vorstellen können, mit mir zu sprechen — und ob das, was ich anbiete, überhaupt das Richtige für Sie ist.
Dieses Gespräch ist kostenfrei und verpflichtet zu nichts.
Wie ich arbeite
Ein Gespräch, in dem Sie nichts erklären und niemanden schonen müssen. In dem es keine Rolle spielt, wie lange es her ist und ob Sie das Gefühl haben, es müsste doch langsam besser werden. In dem Trauer nicht als etwas gilt, das man hinter sich bringt, sondern als das, was sie ist: die Antwort eines Menschen auf einen Verlust.
Ich begleite Sie darin ein Stück weit. Ich nehme Ihnen nichts ab und ich beschleunige nichts. Aber Sie müssen den Weg nicht allein gehen.
Was Sie nicht erwartet
Kein Programm, das abgearbeitet wird.
Keine Übung, die Sie mitmachen müssen.
Kein Ziel, das Sie bis zu einem bestimmten Termin erreicht haben sollen.
In welcher Form
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Eine Stunde in einem ruhigen Raum in [Ort]. Für alle, die einen geschützten Rahmen brauchen.
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Manches lässt sich im Gehen leichter sagen — vor allem, wenn man einander nicht ansehen muss. Eine ruhige Strecke, Ihr Tempo, bei jedem Wetter außer Sturm.
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Wenn der Weg zu weit ist, wenn Sie schlecht aus dem Haus kommen oder wenn Gegenübersitzen zu viel wä
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Nach einem Todesfall trauert jeder anders — und oft trauert man aneinander vorbei. Im gemeinsamen Gespräch findet sich manchmal wieder ein Zugang.
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Sechs Abende, feste Teilnehmerzahl, dieselben Menschen von Anfang bis Ende. Kein Programm, keine Übungen.
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Offene Abende zu einem Thema, das viele beschäftigt. Ohne Verpflichtung, ohne Vortrag.
Was es kostet
Ich nenne die Preise offen, weil ich es unangenehm finde, danach fragen zu müssen.
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kostenfrei
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100€
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170 €
Wenn ich nicht die Richtige bin
Trauerbegleitung ist keine Psychotherapie. Ich stelle keine Diagnosen und behandle keine Erkrankungen.
Manchmal ist das, was jemand erlebt, mehr als Trauer — und dann braucht es mehr, als ich anbieten kann. Wenn ich diesen Eindruck habe, sage ich Ihnen das und helfe Ihnen, die richtige Stelle zu finden. Das ist keine Absage und kein Urteil über Sie.
Eva Schlüter
Seit vielen Jahren halte ich Trauerreden. Das heißt: Ich sitze wenige Tage nach einem Todesfall mit Angehörigen zusammen und höre zu, während sie mir von einem Menschen erzählen, den sie gerade verloren haben. Danach halte ich die Rede, und danach bin ich weg.
Genau das hat mich irgendwann nicht mehr losgelassen.
Ausbildung in Trauerbegleitung bei Vergiss Mein Nie in Hamburg, 13 Monate, abgeschlossen mit Prüfung und Werkschau 2027
Laufende externe Supervision bei einer erfahrenen Fachperson
Fortbildung zu Suizidtrauer und erschwerter Trauer
Freie Rednerin (IHK) seit 2023
Wenn es akut ist und Sie nicht warten können:
Telefonseelsorge 0800 111 0 111 · 116 123 — rund um die Uhr, kostenfrei und anonym
Kontakt · begleitung@kunstvollreden.de · +49 151 40 366 455